Das traditionelle japanische Gemüsemesser, vorwiegend einsetzbar zum Schneiden sämtlicher Gemüse-Sorten.
Trotz seiner Beilform ist es nicht zum Zerteilen von Knochen geeignet.
Klingenlänge: 16,5 cm
Gesamtlänge: 30,5 cm
Gewicht: 228 Gramm
KAI Shun Messer
Weltweit eine der beliebtesten Kochmesserserien
Die Kai Shun Kochmesser-Serie gehört zu den umfangreichsten Damastmesserserien weltweit und findet größten Anklang bei der Kochelite und ambitionierten Hobbyköchen.
Kai Shun Profi-Messer werden aus einem neu entwickelten, rostfreien Damaszener-Stahl mit 32 Lagen gefertigt. Die innere Lage besteht aus V-Gold-10 Stahl. Dieser Stahl ist äußerst korrosionsbeständig, extrem hart (61±1 HRC, 1,0% Kohlenstoff, 1,5% Kobalt) und macht das Messer auf Dauer unvergleichlich scharf.
Durch den konvexen Schliff der Klinge sowie die manuelle Honung jedes Kai Messers entsteht eine unvergleichbare Schärfe, welche das Küchenmesser wie kaum ein zweites selbst durch schwierigstes Schnittgut gleiten lässt. Diese Schärfe gepaart mit dem ausgewogenen Gewicht der Kai Messer erlaubt ermüdungsfreies Arbeiten.
Jedes Shun-Messer erhält durch Veredelung der natürlich-schönen Damaszener-Maserung einen einzigartigen und individuellen Charakter. Damit wird jedes einzelne Shun-Messer zum unverwechselbaren Einzelstück – zu einem Kunstwerk vereint aus Handwerk, Technik und Design.
Der Shun-Griff besteht aus feinem, laminiertem Pakka-Holz und ist ergonomisch geformt. Der Querschnitt des Griffes zeigt die traditionelle japanische „Kastanien“-Form, welche sich angenehm in die Hand schmiegt. Durch die neuartige Fulltang-Konstruktion verlängert sich die Schneide bis an Ende des Griffes. Damit sind Klinge und Griff perfekt miteinander verbunden und das Messer lässt sich optimal führen.
Damaszener Stahl Messer
Damaszener Stahl Messer, auch Damast Messer genannt, werden legendäre Eigenschaften nachgesagt und bergen den Mythos jahrtausende alter Schwertschmiedekunst. Seine bleibende Schärfe, Zähigkeit und gleichzeitige Härte, macht Damaszener Stahl zur höchsten Stahlveredelungsform der Welt.
Geschichte
Damaszenerstahl Schmieden gab es schon vor über 2500 Jahren. Damals standen die Schmiede vor folgendem Problem: Sie konnten hartes, aber sprödes Eisen erzeugen oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten waren im Kampf sehr bruchfest, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr Belastung aus, waren jedoch sehr bruchempfindlich. Nun war das Ziel der Schmiede die positiven Eigenschaften von hartem und weichem Eisen in einer Klinge zu vereinen.
Herstellung
Von Damast Stahl spricht man, wenn durch „Feuerschweißen“ von harten und weichen Eisensorten ein Eisenpaket entsteht, dass anschließend ausgehämmert wird. Nun wird der Schmiedling geteilt und die beiden Hälften wieder übereinander gelegt und „feuerverschweißt“. Dieser aufwendige Vorgang (man spricht von der Faltung des Eisens) wird immer wiederholt und so kommt es zu den außergewöhnlich schönen Mustern auf der Klinge. Die Eisenpakete umgeben die wertvolle mittlere Lage der Klinge. Ein sehr harter Stahl mit einem hohen Kohlenstoffanteil sorgt für die exzellente Schnitthaltigkeit der Klingen. Je homogener und feiner die Struktur innerhalb des Stahls angeordnet ist, desto schärfer und damit wertvoller ist die Klinge.
Da die Herstellung des Damaszener Stahls sehr aufwendig und teuer ist, wurde bei der Auswahl der Damast Messer besonders auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis geachtet.
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